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by Elmar Stellnberger

Pegasus: Marokko hat Emanuel Macron ausspioniert — kompromittierte Hardware

Category: general,
Source: info,
Language: de,
Type:
new
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Es ist ein Skandal der Seinesgleichen sucht: Marokko soll mit der Überwachungssoftware Pegasus der israelischen Firma NSO Group das Mobiltelefon des französischen Präsidenten Emanuel Macron sowie einige seiner Minister, darunter Außenminister Jean-Yves Le Drian und den früheren Regierungsschef Édouard Philippe ausspioniert haben. Es ist bekannt, daß der Präsident mit seinem Handy zu jeder Tages und Nachtzeit Anweisungen an seine Mitarbeiter und Minister gibt. Wo kommen wir da hin, wenn einer Bananenrepublik die Werkzeuge in die Hand gegeben werden um den französischen Staat auszuspionieren? Es war schon das Abhören des Handys von Frau Angela Merkel durch die NSA ein hinreichender Skandal. Marokko dementiert zwar, aber die Zeitung “Le Monde” liefert uns präzise technische Erklärungen für die Behauptung.

Letztlich ist es so, daß wir alle unsicher sind und sein werden, solange wir es unseren Geheimdiensten erlauben am Schwarzmarkt Unsummen für Sicherheitslücken auszugeben. Damit werden auch freie Softwareentwickler für das Einbauen von Sicherheitslücken bezahlt anstatt deren Vermeidung zu forcieren. Wir haben im Zusammenhang mit DANE von einem Bug Report berichtet, der für den Firefox Browser nahelegt, daß dessen Entwickler von unseren Geheimdiensten gekauft sind. Auch auf dem Debian Security Newsletter melden sich immer wieder desillusionierte Beiwohner, die sagen daß durch die Entwicklung stets mehr Sicherheitslücken eingebracht, als je im Nachhinein entdeckt und entfernt werden können. Dabei ist der Firefox Browser noch die beste Wahl im Vergleich zu Google Chrome, Apple Safari oder Microsoft Edge, da es der einzige dieser Browser ist, der das Surfverhalten seiner Benutzer nicht überwacht. Wer Linux verwendet, kann sich bis zu einem gewissen Grad noch schützen. Noch schlimmer ist es aber bei Handys, wo man auf das unsicher designte Android angewiesen ist, weil Ubuntu für Handys mehr oder minder ausgestorben ist. Mit einem Appstore, der die Registrierung mit der Emailadresse des Nutzers voraussetzt, kann man schon aus Prinzip nicht sicher sein. Dazu müßte man die Apps via Tor („Darknet”) herunterladen könnnen (siehe auch DANE). Unter den großen Tech-Schurken will sich Apple in letzter Zeit besonders hervortun, indem es private Daten automatisch nach Bildern und Textnachrichten durchscannt: Petition dagegen. Wer weiß, daß er überwacht wird, der verhaltet sich auch konformer: Als erstes wurde der “Chilling Effect” vom Psychologen Gregory White nachgewisesn. Auch nach den NSA Enthüllungen 2013 weiß man, daß weniger nach Inhalten über Terrorismus und Krieg gesucht worden ist. Die Salzburger Nachrichten erkennen in der Überwachung durch Pegasus von der NSO Group daher auch eine Einschränkung der Pressefreiheit.

Es sind immer die USA, die sich in den Nachrichten besonders über Cyberkriminalität aufregen. Tatsächlich wenden Kriminelle und auch russische Hackergruppen gleich jeden nach außen gesickerten Angriffsvektor in der Praxis an. Man muß aber die Frage stellen, wer diese Waffen entwickelt hat — und das sind fast immer US-Geheimdienste und Unternehmen. Heute verwenden Kriminelle Angriffsmethoden, die früher Geheimdiensten vorbehalten waren. Es sind schon unzählige Unternehmen Opfer solcher Angriffe geworden. Wenn wir aber sichere Systeme wollen, dann werden uns graduelle Änderungen nur wenig helfen. Wir bräuchten eine Technologie wie automatische Programmverifikation zusammen mit sauberer, unkompromittierter Hardware. Der Autor dieser Webseite hat für seine Diplomarbeit an einer Technologie gearbeitet, die genau dafür gebraucht würde: an einem SAT-Solver. Lesen Sie im Epilog meiner Diplomarbeit (Punkt 6) wie Westliche (aller Wahrscheinlichkeit nach US-) Geheimdienste eine Weiterentwicklung des Solvers abwürgen und damit gegen die Wissenschafts- und Erwerbsfreiheit des Autors verstoßen.




Carbón e Lobby Anti-Clima

Category: general,
Source: info,
Language: es,
Type:
new
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El jueves, el Tribunal Superior Administrativo de Münster declaró la construcción de la central eléctrica de carbón Datteln 4 ilegal debido al plan de urbanización con entorno residencial. Esta es una bofetada contundente en la cara de Armin Laschet, quien ha hecho repetidas campañas públicas a favor de la planta. Anteriormente compartimos una petición contra Datteln 4 porque una nueva planta de carbón habría torpedeado la salida de carbón por la que se luchó arduamente y no habría seguido las recomendaciones de la Comisión del Carbón. También tenemos una petición a su favor contra la demolición de otros pueblos en favor de carbón en Alemania.

Pero eso no es todo: Campact nos escribe que el grupo de lobby INSM puede difundir su agitación contra el clima en Alemania, pero las correcciones fácticas de Campact no se han publicado. Incluso se imprimieron anuncios de la “Iniciativa Económica Nueva Social del Mercado” en el FAZ. El Zeit se negó a colocar el anuncio de Campact en su sitio web. Por otro lado, el Zeit ya ha publicado mentiras sobre los planes de protección climática de Annalena Baerbock (Verdes). El Zeit rechaza la verdad sobre el bloqueo de la protección climática por parte de Armin Laschet (CDU). El hecho de que la independencia periodística no se pueda lograr con éxito es demostrado, entre otras cosas, por qué casi todos los periódicos estadounidenses se negaron a publicar sobre el litigio contra Steven Donziger, quien defendió los ecuatorianos contra el desastre petrolero de Chevron. Una razón de esto es que un destacado abogado, Gibson Dunn, trabaja no solo para el New York Times, sino también para Chevron.

petición adicional: contra el robo de madera en Nigeria.




Carvão e Lobby Anti-Clima

Category: general,
Source: info,
Language: pt,
Type:
new
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Na quinta-feira, o Tribunal Administrativo Superior de Münster declarou a construção da usina termelétrica a carvão Datteln 4 ilegal por causa do plano de urbanização com imediações residenciais. Esta é uma bofetada retumbante na cara de Armin Laschet, que repetidamente fez campanha pela usina em público. Compartilhamos anteriormente uma petição contra Datteln 4 porque uma nova usina de carvão teria impedido a saída de carvão duramente lutada para e não teria seguido as recomendações da Comissão do Carvão. Também temos uma petição a seu favor contra a demolição de outras aldeias para obtenção de carvão em Alemanha.

Mas isso não é tudo: Campact nos escreve que o grupo de lobby INSM pode espalhar sua agitação anti-clima na Alemanha, mas as correções factuais da Campact não foram impressas. Anúncios para a “Iniciativa Economica Nova Social de Mercado” foram até impressos na FAZ. O Zeit se recusou a colocar o anúncio da Campact em seu site. Por outro lado, o Zeit já publicou mentiras sobre os planos de proteção climática de Annalena Baerbock (Verdes). O Zeit rejeita a verdade sobre o bloqueio à proteção do clima por Armin Laschet (CDU). O fato de a independência jornalística não pode ser rebuscada com êxito é mostrado, entre outras coisas, por que quase todos os jornais dos EUA se recusaram a imprimir sobre o tribunal contra Steven Donziger que defendeu os Equatorianos contra o desastre de óleo pela Chevron. Uma das razões para isso é que um importante advogado, Gibson Dunn, não trabalha apenas para o New York Times, mas também para a Chevron.

petição adicional: contra o roubo de madeira na Nigéria.




Coal and Anti-Climate Lobbying

Category: general,
Source: info,
Language: en,
Type:
new
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On Thursday the Higher Administrative Court in Münster declared the construction of the Datteln 4 coal-fired power station to be illegal because of the development plan with immediate vicinity of a residential area. This is a resounding slap in the face for Armin Laschet, who has repeatedly campaigned for the power plant in public. We have previously shared a petition against Datteln 4 because a new coal-fired power plant would have thwarted the hard-won coal exit and would not have followed the recommendations of the Coal Commission. We also have a petition for you against the demolition of other villages for coal in Germany.

But that's not all: Campact writes to us that the lobby group INSM can spread its anti-climate agitation in Germany, but factual corrections by Campact have not been printed. Advertisements for the “Initiative New Social Market Economy” were even printed in the FAZ. The Zeit refused to put Campact's ad on their website. On the other hand, the Zeit had already published lies about Annalena Baerbock's (Greens) climate protection plans. The Zeit rejects the truth about the climate protection blockade by Armin Laschet (CDU). The fact that journalistic independence is not far-fetched shows, among other things, that almost all newspapers in the USA have refused to report about the litigation against Steven Donziger who defended the Ecuadorians because of the oil poisoning by Chevron. One of the reasons for this is that an important lawyer, Gibson Dunn, not only works for the New York Times, but also for Chevron.

additional petition: against wood robbery in Nigeria.




Kohle & Anti-Klima Lobbying

Category: general,
Source: info,
Language: de,
Type:
new
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Am Donnerstag hat das Oberwerwaltungsgericht Münster den Bau des Kohlekraftwerkes Datteln 4 wegen des Bebauungsplanes mit unmittelbarer Nähe zur Wohnbebauung für illegal erklärt. Das ist eine schallende Ohrfeige für Armin Laschet, der sich wiederholt öffentlich für das Kraftwerk stark gemacht hat. Wir haben zuvor schon eine Petition gegen Datteln 4 geteilt, weil ein neues Kohlekraftwerk den hart erkämpften Kohleausstieg konterkariert hätte und den Empfehlungen der Kohlekommission nicht gefolgt wäre. Wir haben für Sie auch eine Petition gegen das Abbaggern weiterer Dörfer für Kohle in Deutschland.

Doch das ist nicht alles: Campact schreibt uns, daß die Lobby-Truppe INSM in Deutschland ihre Anti-Klima-Hetze verbreiten kann, sachliche Richtigstellungen von Campact aber nicht gedruckt worden sind. Anzeigen der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” wurden sogar in der FAZ abgedruckt. Die Zeit weigerte sich eine Campact-Anzeige auf ihre Webseite zu bringen. Lügen über die Klimaschutz-Pläne von Annalena Baerbock (Grüne) hat die ZEIT higegen schon veröffentlicht. Die Wahrheit über die Klimaschutz-Blockade von Armin Laschet (CDU) lehnt sie ab. Daß es mit der journalistischen Unabhängigkeit nicht weit hergeholt ist, zeigt unter anderem, daß sich fast alle Zeitungen in den USA geweigert haben, die gerichtliche Verfolgung von Steven Donziger, der die Ecuadorianer gegen die Ölvergiftung durch Chevron verteidigt hat, zu bringen. Das liegt u.a. daran daß ein wichtiger Anwalt, Gibson Dunn nicht nur für die New York Times arbeitet, sondern auch für Chevron.

zusätzliche Petition: gegen Holzraubbau in Nigeria.