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elstel.org

by Elmar Stellnberger

Stehen Sie Brasiliens Indigenenrechtsorganisation FUNAI bei

Kategorie: general,
Quelle: action,
Sprache: de,
Typ:
new
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Die mächtige Agrarlobby zieht in Brasilien unter der Temer Administration alle Register um die nationale Indigenenbehörde FUNAI auszuschalten. Das Budget wurde gekürzt und ihre Unabhängigkeit wurde angegriffen, sodaß die FUNAI ihrem Auftrag nicht mehr ausreichend nachkommen kann. Temer wurde von den Brasilianern nie als Präsident gewählt und denoch fährt seine Regierung ähnliche Angriffe gegen die FUNAI wie Donald Trump gegen die US-Umweltschutzbehörde EPA. Die Anerkennung von indigenen Landrechten sind aufgrund einer fadenscheinigen Rechtsmeinung des Staatsanwaltes von Brasilien bereits eingefroren worden. Fordern Sie den brasiliansichen Staatsanwalt auf seine Attacken gegen die FUNAI einzustellen.



Giftiger Ölabbau aus Teersand

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Bei dem extrem klimaschädlichen Ölabbau aus Teersanden wird aus 3 Tonnen Sand lediglich ein Barrel Öl gewonnen. Das mit Schwermetallen und krebserregenden Kohlenwasserstoffen belastete Abwasser verseucht Flüsse und Grundwasser. Eine Teersand Pipeline, bekannt als Kinder Morgan Pipeline, wird derzeit im kanadischen British Columbia gebaut. Der lokale Protest dagegen ist sehr groß. Mehr als 10.000 Menschen haben in Vancouver protestiert, umgefähr 100 Menschen sind aufgrund der Proteste verhaftet und eingesperrt worden. Protestieren Sie bei der kanadischen Botschaft und fragen Sie Ministerpräsidenten Trudeau dem Teersandabbau ein Ende zu bereiten. Ebenfalls um Hilfe gebeten wurden wir im Süden der USA gegen die Bayou Bridge Pipeline, die gefracktes Öl vom Bakken Shale in North Dakota von der Dakota Access Pipline befördern soll, und die die Wasserversorgung von Louisiana gefährdet. siehe auch unsere letzte Nachricht vom 20.12.2015 unter “neu/new”.



Indigener Menschenrechtler aus Brasilien unschuldig vor Gericht

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
new
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Der Ashaninka-Anführer Benki Piyãko ist mit dem Leben bedroht worden und in Brasilien vor Gericht gegangen. Seine Klage wurde jedoch abgewiesen; stattdessem drohen ihm jetzt bis zu 8 Jahre Haft wegen Rufschädigung.



Sonderklagerechte für Konzerne unvereinbar mit EU-Recht

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
update
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Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. März könnte den Anfang vom Ende der rund 200 Investitionsabkommen von den EU-Mitgliedstaaten bedeuten, welche Sonderklagerechte für Konzerne beinhalten. Das Urteil bezieht sich auf ein Investitionsschutzabkommen zwischen den Niederlanden und der Slowakei. Nach der Entscheidung des EuGH sind Sonderklagerechte innerhalb der EU unvereinbar mit EU-Recht. Ob das Urteil jedoch in der Praxis hält wird sich wohl an einem noch ausstehenden Urteil zu CETA entscheiden. Die Parlamente dürfen angesichts des aktuellen Urteils CETA derzeit nicht ratifizieren.



2017: Ermordete Menschenrechts- und Umweltaktivisten

Kategorie: general,
Quelle: info,
Sprache: de,
Typ:
update
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Gemäß business-humanrights.org sind 2017 129 Menschenrechtsaktivisten von Konzernen und Wirtschaftsakteueren ermordet worden. 2016 waren es 88 und 2015 84. Andere Quellen wie das „Waldportal” (siehe Nachricht vom 20.06.2016; gehen Sie dazu auf “update”) geben jedoch eine weitaus höhere Zahl wie 185 ermordete Umwelt- und Landrechtsverteidiger in 2015 an. Zu den gefährlichsten Ländern zählten Brasilien mit 94 Ermordungen, die Philippines mit 43, Kolumbien (37), Honduras (22), Guatemala (19), Peru (19) und Mexiko (14) im Zeitraum von 2015 bis 2017. 20% der Mordanschläge haben 2017 indigene Führungspersönlichkeiten getroffen. 2016 waren es 40% und 2015 33%.