Einstmals war es so, daß die liebenden Menschen glücklich für den Rest ihres Lebens vereint bleiben konnten. Das war noch zu Zeiten des römischen Imperiums. Doch dann kam das Christentum und das Phänomen der Liebe wollte erforscht werden, vorgeblich damit alle Menschen so leben konnten wie die Liebenden ...



Übersetzung:
  1. Wenn wir nur herausbekommen, daß sie sich verliebt haben, dann fügen wir einfach beiden gleichzeitig Schaden zu; dann können sie nicht mehr herausfinden, daß sie füreinander gefühlt haben. Sie werden glauben, daß sie dem anderen nur schaden können und werden sich trennen.
  2. Klar daß wir dem Liebhaber die Schuld für alles geben, was wir seiner Liebenden antun. Der hätte es schließlich voraussehen müssen. Noch besser wenn sich einer von ihnen dazu hinreißen läßt den anderen zu beschuldigen. Es müßte gefeiert werden wenn sie sich aufgrund von Sachen, die wir ihnen antun, trennen.
  3. Natürlich; wir bieten ihnen Geschenke an falls sie sich "freien Willens" trennen.
  4. Wenn ein Schwein darin Erfolg hat ihre Liebe durch Verurteilungen zu zerstören, muß das Schwein für seinen Erfolg geehrt werden. Wir sagen einfach, daß sie sich nicht geliebt haben können, weil die wahre Liebe besteht für immer.
  5. Damit wir die Sache einfacher machen für potentielle Schweine, müssen wir sehr sehr achtsam dabei sein unsere "Regeln der Liebe" richtig einzuführen. So wird fast jeder wissen wie man Liebe verurteilt und zerstört. Unsere Regeln beschreiben doch nur die richtige, die wahre Liebe; nicht wahr?
  6. Natürlich wollen wir das wissen wannimmer sich zwei Menschen ineinander verlieben. Damit das auch funktioniert und rechtzeitig alle bescheid wissen, es soll ja niemand zu Unrecht Schaden erleiden, brauchen wir ein System des Verrates. Sobald wir dann ihre Liebe durch Verdammung und Verrat ausgeräuchert haben, zwingen wir sie einfach durch gesellschaftlichen Druck zusammen zu bleiben, selbst wenn sie dann nichts mehr füreinander empfinden können. Niemand würde es sich so schnell anders überlegen und der Spott und der Hohn, der ihnen bei einer Trennung gewiß ist, wird sie zusammenhalten. Wenn sie einmal so weit gekommen sind, dann nennen wir sie einfach "geheiligte Herzen".
  7. Christliche Liebe hat auf Elend und Not zu basieren; daß diese Menschen einmal miteinander glücklich werden wollten soll uns da wenig kümmern.
  8. Wir haben nicht mehr die Heilige Inquisition, aber wir haben doch noch unsere "Regeln der Liebe".
  9. Damit sie gute Christen werden, müssen wir ihnen sagen, daß sie sich immer selbst die Schuld geben müssen; besonders für Sachen die sie nicht durch ihr Gefühl erahnen oder mit ihrem Verstand vorhersehen haben können. Wir sagen, daß Gott immer die Wahrheit sieht. Hauptsache man sieht in den Liebenden elendige Sünder.
  10. Der gute Christ lebt immer in vorgeblicher Sünde und ist sich dessen wohl bewußt. Die schlimmste Sünde wäre es doch das abzulehnen. Das müssen wir gut hinkriegen, denn nur so können wir unser Volk auch in Zukunft hinlänglich unterdrücken!
  11. Und wenn wir sie dann getötet oder solange gequält haben bis sie unwiederbringlichen Schaden erlitten haben, dann sagen wir: Alles in Ordnung; sie sind doch nochimmer verliebt!