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Stoppen Sie die Wiederzulassung des krebserregenden Glyphosphats!

Während Frankreich bereits offiziell angekündigt hat, im EU-Ministerrat gegen das Agrargift zu stimmen, haben der deutsche Minister Christian Schmidt und der österreichische Umwelt- und Agrarminister noch keine Stellung bezogen. Das obwohl sich in Deutschland sein Koalitionspartner, die SPD klar gegen die geplante Wiederzulasung gerichtet hat.

Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat steht im Verdacht, Embryonen zu schädigen und Krebs auszulösen. Im März 2015 hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft. Ihr Urteil stützt die WHO auf unabhängige, nicht von der Industrie finanzierte Studien.

Glyphosphat, besser bekannt als RoundUp, wird von Monsanto hergestellt, einem Konzern der auch gleich dazu patentierte GVOs (gentechnisch veränderte Organismen) vertreibt, wie etwa gentechnisches Soya oder Mais. Da die Pflanzen immer mit der gleichen teratogenen Substanz gespritzt werden, sind bereits viele Unkräuter resistent („Superweed“) und es muß immer mehr Glyphosphat verwendet werden. Bei einer Studie über die Schädlichkeit von Agent Orange im Vietnamkrieg hat Monsanto einfach die Stichproben der Erkrankten mit jenen der Gesunden vertauscht und so eine Entschädigung der Vietnam-Veteranen verhindert (Agent Orange bestand überwiegend aus Dioxin).

Fordern Sie die zuständigen Minister dazu auf gegen Glyphosphat zu stimmen! Während die EFSA, die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, warnt, kehrt die Vorlage der EU-Kommission die schwerwiegenden Folgen für Mensch und Umwelt einfach unter den Tisch un will eine Neuzulassung für ganze 7 Jahre. Folgende Aktion an Agrarminister Rupprechter wurde von Global 2000 aufgelegt:

Schreiben Sie ein Email, einen Brief oder ein FAX an:

Herrn Bundesminister Christian Schmidt Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Wilhelmstraße 54 10117 Berlin

Postanschrift: 11055 Berlin Email: poststelle@bmel.bund.de FAX: 03018 529-3179 TEL: 03018 529-0 Web: https://www.bmel.de/…

Herrn Bundesminister Andrä Rupprechter Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt- und Wasserwirtschaft Stubenring 1 1010 Wien

Email: buero.rupprechter@bmlfuw.gv.at FAX: (+43 1) 711 00 1 6705 TEL: (+43 1) 711 00 - 6705 Web: https://www.bmlfuw.gv.at/…

Sehr geehrter Herr Minister Rupprechter,

Es erfüllt mich mit großer Sorge, dass Sie als verantwortlicher Minister bislang nicht klar gegen eine Zulassung von Glyphosat Stellung beziehen, obwohl die Weltgesundheitsorganisation dieses Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ einstuft. Laut Gesetz dürfen krebserregende Stoffe in der EU nicht zugelassen werden. Dennoch gaben die Zulassungbehörden BfR und EFSA grünes Licht für eine erneute Zulassung, indem sie im Widerspruch zur WHO Glyphosat als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ einstuften. Auf Medienanfrage gaben Sie mehrfach bekannt, sich in die Entscheidung über eine Neuzulassung nicht einmischen zu wollen, da Sie den Zulassungbehörden BfR und EFSA vertrauen. Für mich als Bürger und Konsument ist das sehr beunruhigend!

Denn diese Behörden stehen im Verdacht, unter Verletzung geltender OECD-Leitlinien mit regelwidrigen und fehlerhaften Auswertungen offenkundige Krebsbefunde als vermeintlich irrelevant und zufällig dargestellt zu haben. Umweltorganisationen und Politiker haben in mehreren Ländern der EU und beim Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) Anzeigen gegen diese Behörden eingebracht. 96 führende WissenschafterInnen aus 25 Ländern haben in einem Offenen Brief die EU-Kommission aufgefordert, die „fundamental fehlerhafte“, “wissenschaftlich inakzeptable“ und „in die Irre führende“ Krebs-Gefahreneinschätzung von BfR und EFSA zu ignorieren.

Krebs ist in Österreich die häufigste Todesursache bei 30 bis 70-jährigen. Daher sind gesetzliche Bestimmungen, die auf eine Reduktion des Krebsrisikos abzielen besonders ernst zu nehmen. Ich fordere Sie daher auf, Ihre Verantwortung als Umwelt- und Landwirtschaftsminister wahrzunehmen, bei der EU gegen die Glyphosat-Wiederzulassung zu stimmen und sich entschieden und vehement für ein europaweites Verbot von Glyphosat einzusetzen!


Mit freundlichen Grüßen
»Ihr Name«
Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

Es erfüllt mich mit großer Sorge, dass Sie als verantwortlicher Minister bislang nicht klar gegen eine Zulassung von Glyphosat Stellung beziehen, obwohl die Weltgesundheitsorganisation dieses Unkrautvernichtungsmittel als „wahrscheinlich beim Menschen krebserregend“ einstuft. Laut Gesetz dürfen krebserregende Stoffe in der EU nicht zugelassen werden. Dennoch gaben die Zulassungbehörden BfR und EFSA grünes Licht für eine erneute Zulassung, indem sie im Widerspruch zur WHO Glyphosat als „wahrscheinlich nicht krebserregend“ einstuften. Bisher scheint es so, als ob Sie sich bezüglich der Entscheidung einer Neuzulassung enthalten wollen, da Sie sich mit ihrem Koalitionspartner uneins sind und stattdessen den Zulassungbehörden BfR und EFSA Glauben schenken. Für mich als Bürger und Konsument ist das sehr beunruhigend!

Denn diese Behörden stehen im Verdacht, unter Verletzung geltender OECD-Leitlinien mit regelwidrigen und fehlerhaften Auswertungen offenkundige Krebsbefunde als vermeintlich irrelevant und zufällig dargestellt zu haben. Umweltorganisationen und Politiker haben in mehreren Ländern der EU und beim Europäischen Amt für Betrugsbekämpfung (OLAF) Anzeigen gegen diese Behörden eingebracht. 96 führende WissenschafterInnen aus 25 Ländern haben in einem Offenen Brief die EU-Kommission aufgefordert, die „fundamental fehlerhafte“, “wissenschaftlich inakzeptable“ und „in die Irre führende“ Krebs-Gefahreneinschätzung von BfR und EFSA zu ignorieren.

Krebs ist in Deutschland die häufigste Todesursache bei 30 bis 70-jährigen. Daher sind gesetzliche Bestimmungen, die auf eine Reduktion des Krebsrisikos abzielen besonders ernst zu nehmen. Ich fordere Sie daher auf, Ihre Verantwortung als Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft wahrzunehmen, bei der EU gegen die Glyphosat-Wiederzulassung zu stimmen und sich entschieden und vehement für ein europaweites Verbot von Glyphosat einzusetzen!


Mit freundlichen Grüßen,
»Ihr Name«

… oder laden Sie sich einen dieser Briefe frei zum eigenen Verschicken und Nacheditieren herunter:

an Herrn Minister Rupprechter [AT]: als [odt] als [pdf]
an Herrn Minister Schmidt [DE]: als [odt] als [pdf]


Greenpeace: Schlus mit Glyphosphat
Global 2000: diese Aktion